Aktuelle Fördermaßnahmen

Aktuelle Veröffentlichungen von Fördermaßnahmen (Finanzhilfen und Auftragsvergaben) können sowohl auf unserer Internetseite als auch auf den Seiten der HaDEA und der Europäischen Kommission eingesehen werden.

Calls for Proposals

Aktuelle Förderungen

Ziele:

Ziel dieser Aktion ist es, die Belastung durch nicht übertragbare Krankheiten und die damit verbundenen Risikofaktoren zu verringern. Zu den erwarteten Ergebnissen gehören Initiativen zur Ergänzung der Bemühungen der Mitgliedstaaten bei der Konzeption Planung und Umsetzung von Best Practices.

Die Finanzhilfe bezieht sich auf:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes – auf individueller und gesellschaftlicher Ebene, insb. durch Unterstützung der NCD-Politik
  • NCDs, die nicht unter die „Healthier Together“-Initiative fallen, u.a. chronische Nieren-und Lebererkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates

Aktivitäten:

Zu den erwarteten Ergebnissen gehören Initiativen zur Ergänzung der Bemühungen der Mitgliedstaaten bei der Konzeption, Planung und Umsetzung von Best Practices, z.B. Unterstützung bei der Entwicklung von Leitlinien, Unterstützung der Vorbereitung und Einführung neuer politischer Konzepte, Beteiligung an der Piloterprobung innovativer Verfahren, Entwicklung von Unterstützungsmaßnahmen wie Schulungen und Partnerschaften, Gesundheitskommunikation oder Gesundheitskompetenz, Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention.

Fördermittelberechtigte:

  • Akademische Einrichtungen (z. B. Institute des öffentlichen Gesundheitswesens)
  • Bildungseinrichtungen
  • Organisationen der Zivilgesellschaft, die die Schwerpunktbereiche unterstützen (Berufsverbände des Gesundheitswesens, Patientenorganisationen, Stiftungen, NGOs und ähnliche Einrichtungen)

Vorschläge müssen durch ein Konsortium aus mind. 3 Einrichtungen aus 3 Ländern eingereicht werden.

Budget:

5 Mio. € (Zuschlag für bis zu 10 Anträge)

Frist:

Bewerbung bis 28.02.2023

Projektdauer:

36 Monate

Links:

Weitere Informationen auf der Seite der HaDEA
Call Document

Aktuelle Förderungen

Ziele:

Ziel dieser Maßnahme ist es, die Bemühungen zur Verringerung der Belastung durch Krebs und andere nicht übertragbare Krankheiten sowie damit zusammenhängende Risikofaktoren auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene zu ergänzen. Die Maßnahme verfolgt das Ziel der Förderung eines nachhaltigen Lebensmittelkonsums, die Erleichterung des Übergangs zu einer gesunden und nachhaltigen Ernährung sowie die Förderung einer gesunden Lebensweise.

Aktivitäten:

Es werden Aktivitäten gefördert, die die Konzeption, Planung und Umsetzung von Best Practices unterstützen, z.B.: Erstellung von Leitlinien für die öffentliche Gesundheit, Konsultationen von Patienten und Pflegepersonal sowie Maßnahmen, die den Bürgern direkt zugutekommen können, Pilotversuche und Maßnahmen wie Ausbildung und Partnerschaften, Kommunikation oder Gesundheitskompetenz.
Diese Aktion ist in zwei Unterthemen gegliedert:

  • Gesundheitsfaktoren im Zusammenhang mit Krebs
  • Gesundheitsfaktoren im Zusammenhang mit anderen NCDs

Fördermittelberechtigte:

  • Akademische und Bildungseinrichtungen (z. B. Institute des öffentlichen Gesundheitswesens)
  • Organisationen der Zivilgesellschaft, die die Schwerpunktbereiche unterstützen (Berufsverbände des Gesundheitswesens, Patientenorganisationen, Stiftungen, NGOs und ähnliche Einrichtungen)

Vorschläge müssen durch ein Konsortium aus mind. 3 Einrichtungen aus 3 Ländern eingereicht werden.

Budget:

8 Mio. € Thema Krebs
3 Mio. € Thema andere NCDs

Frist:

Bewerbung bis 28.02.2023

Projektdauer:

36 Monate

Links:

Weitere Informationen auf der Seite der HaDEA
Call Document

Aktuelle Förderungen

Ziele:

Das fachübergreifende Krebsschulungsprogramm soll durch grenzüberschreitende Schulungen zu qualifizierteren und mobileren Arbeitskräften sowie zur nachhaltigen Ausbildung hochwertiger Arbeitskräfte beitragen. Ziel dieser Aktion ist die Ausweitung der Umsetzung der ersten Kohorte des interdisziplinären Krebsausbildungsprogramms, indem sowohl neue Krebszentren als auch zusätzliche Auszubildende und Ausbilder aufgenommen werden.

Aktivitäten:

Das Programm soll Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und anderes Fachpersonal ausbilden, die in Krebszentren arbeiten. Der Fokus liegt auf interdisziplinärer Zusammenarbeit. Die Ausbildung wird auf Lehrplänen beruhen, die zuvor ad hoc für die Aktion entwickelt wurden und technologie-gestütztes Lernen, Simulationen und Ausbildung am Arbeitsplatz umfassen. Das Schulungsprogramm folgt einem Coaching- und Mentoring-Ansatz mit regelmäßiger Bewertung der entwickelten Fähigkeiten. Die Umsetzung erfolgt in 15 Mitgliedstaaten und an 100 Krebszentren.
Gefördert wird die Einführung der zweiten Kohorte von Trainees.

Fördermittelberechtigte:

  • Akademische und Bildungseinrichtungen (z. B. Institute des öffentlichen Gesundheitswesens)
  • Forschungsinstitute
  • Krankenhäuser
  • Expertennetzwerke
  • Behörden der Mitgliedstaaten
  • bestehende Netzwerke im Bereich der öffentlichen Gesundheit

Vorschläge müssen durch ein Konsortium eingereicht werden.

Budget:

7 Mio. €

Frist:

Bewerbung bis 28.02.2023

Projektdauer:

24 Monate

Links:

Weitere Informationen auf der Seite der HaDEA
Call Document

Aktuelle Förderungen

Ziele:

Die Maßnahme unterstützt die Mitgliedstaaten bei der Organisation einer gründlichen Bewertung des öffentlichen Beschaffungswesens im Gesundheitssektor auf nationaler und / oder regionaler Ebene. Es wird erwartet, dass die Aktion zur Entwicklung neuer oder verbesserter nationaler und regionalen Strategien für das öffentliche Auftragswesen führen, die die derzeitigen Praktiken in der gesamten EU widerstandsfähiger und effizienter machen.

Aktivitäten:

  • Bestandsaufnahme des Umfelds für öffentliche Beschaffung
  • Organisation von Arbeitssitzungen und Konferenzen in Mitgliedstaaten, die Unterstützung bei der Ausarbeitung der nationalen oder regionalen Beschaffungsstrategie benötigen (Stakeholder und Entscheider)
  • Entwicklung neuer Strategien für Beschaffung
  • Verbreitung der Ergebnisse / Empfehlungen durch eine europäische Konferenz

Fördermittelberechtigte:

Organisationen (privat oder öffentlich), die an öffentlichen Beschaffungen für Krankenhäuser in Übereinstimmung mit den EU-Vorschriften beteiligt sind, wie z. B.

  • öffentliche Auftraggeber
  • zentrale Beschaffungsstellen
  • private Einrichtungen
  • Behörden der Mitgliedstaaten
  • Organisationen der Zivilgesellschaft (Verbände, Stiftungen, NGOs und ähnliche Einrichtungen)

Vorschläge müssen durch ein Konsortium aus mind. 3 Einrichtungen aus 3 Ländern eingereicht werden.

Budget:

5 Mio. €

Frist:

Bewerbung bis 21.02.2023

Projektdauer:

12 bis 18 Monate

Links:

Weitere Informationen auf der Seite der HaDEA
Call Document

Ziele:

Die Aktion soll eine Bestandsaufnahme relevanter innovativer Forschungsarbeiten im Bereich der öffentlichen Gesundheit zur COVID19-Großimpfung und zur Umsetzung von Plänen in den betreffenden Mitgliedstaaten unter Berücksichtigung der Machbarkeit und länderspezifischer Faktoren liefern. Dies wird, auf der Grundlage von in mehreren Mitgliedstaaten durchgeführten Pilotprojekten und nach einer Bewertung, zur Entwicklung von Nachhaltigkeitsplänen, Instrumentarien und Empfehlungen führen.

Aktivitäten:

  1. Bestandsaufnahme im Bereich der öffentlichen Gesundheit und der Forschungsergebnisse zu COVID-19-Impfungen, 
  2. Identifizierung von Herausforderungen und Bewertung von Lösungen, 
  3. Entwicklung von Umsetzungsplänen auf der Grundlage des aktuellen Pandemiekontexts oder künftiger Gesundheitskrisen, 
  4. Umsetzung der Pilotmaßnahmen (z. B. Schulungsprogramme, Sensibilisierungskampagnen für Impfungen, Infrastrukturinitiativen, Veranstaltungen zu Best Practices), 
  5. Identifikation erfolgreicher Pilotaktivitäten. 

Fördermittelberechtigte:

  • Akademien und Bildungseinrichtungen, Forschungsinstitute, Krankenhäuser, Expertennetzwerke, private Einrichtungen, Behörden der Mitgliedstaaten und Organisationen der Zivilgesellschaft (Verbände, Stiftungen, NGOs und ähnliche Einrichtungen).

  • Erfahrung im Bereich der öffentlichen Gesundheit und Planung/Durchführung von Impfprogrammen, mit mind. 10 Jahren nachgewiesener Erfahrung.

Vorschläge müssen durch ein Konsortium aus mind. 3 Einrichtungen aus 3 Ländern eingereicht werden.

Budget:

18,4 Mio. € (Zuschlag an bis zu 10 Vorschläge)

Frist:

Bewerbung bis 16.03.2023

Projektdauer:

12 – 36 Monate

Links:
Funding & tenders Portal
Call Document

Calls for Tenders

Ziele:

Das Ziel dieser Ausschreibung ist die Entwicklung von Leitlinien zur Unterstützung der EU-Mitgliedstaaten bei der Verbesserung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung für Menschen mit Behinderungen. Es geht insbesondere darum, auf die besondere Situation von Menschen mit Behinderungen hinzuweisen und auf die Art und Weise, wie sie von Krebs betroffen sind.

Die Ergebnisse sollen in das Register zur Erfassung von Krebsungleichheiten einfließen, welches im Februar 2022 als Leitinitiative des europäischen Plans zur Bekämpfung von Krebs eingeführt wurde.

Aktivitäten:

  1. Kartierung der wichtigsten Engpässe beim Zugang zur Gesundheitsversorgung für Menschen mit Behinderungen
  2. Erstellung von Leitlinien für die Verbesserung des Zugangs und die Überwindung von Hindernissen beim Zugang zur Gesundheitsversorgung (z. B. medizinische Einrichtungen, digitale Gesundheitsdienste)
  3. Analyse des Zugangs zur Krebsvorsorge, -diagnose und -versorgung in allen Mitgliedstaaten (anonyme Erhebung quantitativer und qualitativer Daten)

Fördermittelberechtigte:

  • Natürliche Personen

  • Juristischen Personen

  • Internationale Organisationen

Budget:

700.000 €

Frist:

Bewerbung bis 17.02.2023

Projektdauer:

24 Monate

Links:

Weitere Informationen auf der Seite der HaDEA
eTendering Portal

Ziele:

HERA hat die Aufgabe künftige Gesundheitsbedrohungen zu identifizieren, mögliche Lücken bei der Verfügbarkeit und Zugänglichkeit einschlägiger medizinischer Gegenmaßnahmen zu ermitteln und Maßnahmen im Zusammenhang mit der Forschung und Entwicklung neuartiger med. Gegenmaßnahmen zu unterstützen. Die Kommission hat bereits eine Studie durchgeführt, um HERA dabei zu unterstützen.

Die hier vorgesehene Studie ist breiter angelegt und soll über frühere Studien hinaus gehen.

Aktivitäten:

  1. Identifizierung von Diagnose- und Testlösungen (DuT) ein-schließlich innovativer Produk-te für grenzüberschreitende Gesundheitsbedrohungen
  2. Fokus auf DuT, die in Notfällen schnell einsatzbereit sind
  3. Feststellung, ob die vorhan-denen DuT kommerziell ver-fügbar sind
  4. Identifizierung der DuT, die sich noch im Stadium der Forschung und Entwicklung befinden
  5. Bewertung der Lücken in der Verfügbarkeit und Zugänglich-keit
  6. Identifizierung potenzieller Empfehlungen (operativ und finanziell oder in Bezug auf Versorgung)

Fördermittelberechtigte:

  • Natürliche Personen
  • Juristischen Personen
  • Internationale Organisationen

Budget:

1.000.000 €

Frist:

Bewerbung bis 10.02.2023

Projektdauer:

9 Monate

Links:

Europäische Kommission

Ted eTendering

Ziele:

Die Maßnahme dient der Sicherstellung, dass durch die mit der vorgeschlagenen Verordnung eingeführten Maßnahmen die Qualität und Sicherheit von Anwendungen von Stoffen menschlichen Ursprungs in Krankenhäusern verbessert werden und gleichzeitig die zusätzliche Belastung der Fachkräfte begrenzt wird. Daher besteht das übergeordnete Ziel dieser Maßnahme darin, ein optimales Koordinierungsmodell für die administrative und rechtliche Unterstützung in Form von Empfehlungen und Leitlinien für die Bereitstellung und Anwendung von SoHO in Krankenhäusern zu entwickeln.

Aktivitäten:

  1. Empfehlungen, wer am Umgang mit Stoffen menschlichen Ursprungs in Krankenhäusern beteiligt sein sollte

  2. Leitfäden, wie die Verwaltung organisiert sein sollte, um die Empfehlungen umzusetzen.

Fördermittelberechtigte:

  • Natürliche Personen

  • Juristischen Personen

  • Internationale Organisationen

Budget:

750.000 €

Frist:

Bewerbung bis 15.02.2023

Projektdauer:

24 Monate

Links:

Europäische Kommission

Ted eTendering

Ziele:

Diese Studie unterstützt mit der Verbesserung der Lebensqualität von Krebspatienten und Überlebenden eines der Ziele des europäischen Plans zur Krebsbekämpfung.

Die Studie ist von großem öffentlichen Interesse, da die Berücksichtigung von Krebspatienten und -überlebenden, die im Berufsleben verbleiben bzw. in das Berufsleben zurückkehren wollen, zunimmt. Auch Arbeitgeber sehen sich zu-nehmend mit den vielschichtigen Herausforderungen dieses Themas und den Auswirkungen auf die nationalen Gesundheits- und Sozialschutzsysteme konfrontiert.

Aktivitäten:

  1. Identifizierung von Interessengruppen in jedem EU-Mitgliedstaat Mitgliedstaat/EWR/EFTA-Staat und auf EU-Ebene

  2. Kartierung der Politiken und Rechtsvorschriften der 27 EU-Mitgliedstaaten und des EWR

  3. Ermittlung von Lücken, Hindernissen und verbleibenden Herausforderungen

  4. Ermittlung von mindestens 10 bewährten Verfahren und Analyse ihrer Übertragbarkeit auf andere EU-Mitgliedstaat

Fördermittelberechtigte:

  • Natürliche Personen

  • Juristischen Personen

  • Internationale Organisationen

Budget:

550.000 €

Frist:

Bewerbung bis 17.02.2023

Projektdauer:

12 Monate

Links:

Europäische Kommission

Ted eTendering

Disclaimer: Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Alle Angaben ohne Gewähr, allein verbindlich sind die Internetseiten der Europäischen Kommission.